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Spurensuche

Das Angebot richtet sich an SchülerInnen der Unter- und Mittelstufe aller Schularten. Mit der von SchülerInnen der 11. Klasse des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern entwickelten Suchbildkartei (Beispiel) können Spuren jüdischer Geschichte und Religion am Beispiel der Synagoge Memmelsdorf (Ufr.) vor Ort entdeckt und eingeordnet werden.

Nach einer Einführung wird die Synagoge in Kleingruppen (jeweils drei bis vier SchülerInnen) mit Hilfe unterschiedlicher Suchbilder erkundet und dabei die einzelnen Spuren lokalisiert. Schlüsselfragen regen zum Nachdenken und zur Phantasie an. Im Informationsraum finden sich Antworten auf die Fragen und Möglichkeiten zur Überprüfung der Vermutungen. Im Plenum präsentieren die SchülerInnen anschließend ihre Ergebnisse. Dabei spielen nicht nur die "richtige Einordnung" sondern auch die eigenen Gedanken zum jeweiligen Suchbild eine wichtige Rolle. In einer gemeinsamen Diskussion werden abschließend die einzelnen Spuren, ihre Bedeutung und Hintergründe entschlüsselt.

Um ein sinnvolles Arbeiten zu ermöglichen, ist die Gruppengröße auf circa 30 SchülerInnen/Jugendliche beschränkt. Für die Spurensuche sollten mindestens 1,5 Stunden vorgesehen sein. Im Sinne einer Projektarbeit mit Vertiefung einzelner Themen ist ein längerer Aufenthalt wünschenswert. Folgende Bereiche können entdeckt werden:

  • Spuren jüdischer Religion
  • Spuren der Renovierungen durch die jüdische Gemeinde
  • Spuren der Entwicklung im Selbstverständnis der Jüdischen Gemeinde im 19. Jahrhundert
  • Spuren der Zerstörung während des Novemberpogroms 1938
  • Spuren der Fremdnutzung seit 1945