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„ . . . BRIDER SENNEN MIR GEWESEN . . .?“

30 Juni 2013

Musikalische Gedanken zu einer jüdisch-fränkischen Nachbarschaft in Vergangenheit und Gegenwart

Im Jahr 1812 lebten 240 Juden in Memmelsdorf. Eine stattliche Gemeinde in Nachbarschaft zu den christlichen Bewohnern. Auch wenn sich die Zahl der jüdischen Bürger aufgrund von Auswanderung oder Umzug bis zu Beginn der Naziherrschaft wesentlich verringerte, so zeigen doch Bilder in privaten Fotoalben, wie jüdische und christliche Kinder zusammen spielten und – nach Auflösung der jüdischen – eine gemeinsame Schule besuchten. Zeitzeugen berichten auch von gegenseitiger Unterstützung der Nachbarn. Nur einmal in der Woche gingen die einen in die Synagoge, die anderen in die Kirche.
Wie mögen sie sich gegenseitig wahrgenommen haben: die andere Kultur. Und welche Lieder haben sie gesungen?
Dieser Frage will das Ensemble INTERMUSICA-lisch aus Ebern nachgehen. Sie hat sich auf Spurensuche begeben und will zu Themen wie Geburt und Tod, Liebeserleben, Feste und Alltag die dazugehörige Musik einander gegenüberstellen. Ein faszinierendes Spektrum tut sich dabei auf mit musikalischen Perlen! Und ganz spannend wird es bei dem Experiment, ob es da auch so etwas wie ein „Crossover“ geben kann . . . !