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Klaviertrios von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)

21 September 2014

Trio op. 70 Nr. 1 D-Dur (1808) „Geistertrio“
Trio op. 97 B-Dur (1811), dem Erzherzog Rudolph von Österreich gewidmet
Prof. Wolfgang Watzinger, Wien, Klavier
Peter Rosenberg, erster Konzertmeister der Bamberger Symphoniker, Violine
Prof. Siegmund von Hausegger, Nürnberg, Cello
Dieses Programm wurde in Abänderung des ursprünglich angekündigten zusammengestellt.

„Schönbergs Verein – Synagoge Memmelsdorf“ – unter diesen Titel sollte mit einem Pilotkonzert am 21.September 2014 eine Konzertreihe beginnen und zwar in Kooperation mit Musikhochschulen in Rumänien und Ungarn.
Leider konnten in diesem Jahr noch keine Fördermittel akquiriert werden, was eine Umsetzung dieses Projektes leider nicht möglich macht.
Wir hoffen sehr, dass Ihnen das geänderte Programm ebenfalls zusagt.
Beethoven widmete seine Klaviertrios adligen Gönnern, die er – zumindest zeitweise -besonders schätzte. So das Trios op. 70 Nr. 1 der Gräfin Erdödy und das B-Dur-Trio dem jungen Erzherzog Rudolph. Er gilt als der menschlichste und musikalischste Habsburger jener Epoche. Mit ihm verband Beethoven eine tiefe Freundschaft.
Der Beinamen “Geistertrio” bezieht sich auf den langsamen Mittelsatz. Beethovens Schüler Carl Czerny wird folgender Ausspruch zugeschrieben: “Der Charakter dieses, sehr langsam vorzutragenden Largo ist geisterhaft schauerlich, gleich einer Erscheinung aus der Unterwelt.“