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Chaim Noll: Die Synagoge

21 Oktober 2014

Chaim Noll, der schon im Januar 2007 in Memmelsdorf aus seinen Büchern las, stellt sein neues Buch vor: "Die Synagoge".

Der Roman erzählt eine Geschichte, die während der Intifada 2001-2003 in Israel spielt und die inner-israelischen Spannungen dieser schwierigen Zeit widerspiegelt. Vor dem Hintergrund fast täglicher Terroranschläge und umstrittener Militäraktionen werden die Einwohner eines kleinen Ortes in der Negev-Wüste mit einem schockierenden Ereignis konfrontiert: ein junger Mann aus ihrer Mitte, Wehrdienstverweigerer und Globalisierungsgegner, dringt Nachts in die örtliche Synagoge ein, verbrennt eine Torah-Rolle und lässt einen in der Nähe parkenden Jeep der israelischen Armee explodieren. Die Einwohnerschaft es Ortes ist gespalten, wie mit dem Jungen umzugehen sei. Härte des Gesetzes - verständlich aus der angespannten Situation des Landes? Oder Mitgefühl mit einem psychisch Kranken - aus der im Judentum traditionellen Barmherzigkeit? Eine zentrale Rolle spielt der Arzt des Ortes, der zugleich der Vorbeter der Synagoge ist, und seine Zeugenaussage vor Gericht. Die Entscheidung ist nicht zuletzt eine Frage jüdischer Identität in unserer Zeit


22. 10. 14  Neue Presse Coburg (pdf 1.7 MB)